Dienstag, 24. Juli 2012

Die letzten Tage/Wochen in Rezepten

Heute zeige ich euch mal wieder ein paar Rezepte, die ich in letzter Zeit nachgekocht bzw. zusammengeschmissen habe ;)

Beginnen möchte ich mit diesen Kartoffel-Erbsen-Puffern. Ich habe mich sogar ziemlich genau ans Rezept gehalten.


Trotzdem hier nochmal meine Zutatenliste: 

150g Kartoffeln
150g TK Erbsen
1 Ei
1 geh. EL Mehl
Salz, Pfeffer, Muskat
1/2 Zwiebel

Das Kartoffel-Erbsen-Püree hat pur schon ganz gut geschmeckt :).
Ich erhielt auf der Masse 7 Puffer. Dazu gab es bei mir Salat, rote Beete und ein paar Reste (Tsatsiki & Hähnchenbrustfilet).


Ich empfand die Puffer als sehr lecker, aber viel anders als das Püree haben sie dann auch nicht geschmeckt, also ist das wohl eher eine Formsache. Vielleicht werden sie etwas knuspriger o.ä. wenn man sie wirklich in viel Fett ausbackt, das wollte ich aber nicht.
Ich habe 4 dieser Puffer gegessen, war danach aber wirklich gut satt; denke also, dass das Rezept für 2 Personen ganz gut bemessen ist. Kommt natürlich drauf an, was man so dazu serviert.
Ich weiß nicht ob ichs nochmal nachkochen werde (als Püree definitiv!) aber das Ausprobieren hat sich in jedem Fall gelohnt.

Danach habe ich dieses simple Rezept nachgekocht.

Meine Zutaten:
60g Vollkornreis
1/2 Zwiebel
2 Tomaten
1/4 grüne Paprika
1 Zuchini
passierte Tomaten (nach Gefühl)
75g Feta
1 große Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Oregano


Passierte Tomaten waren es aber definitiv mehr als im Rezept angegeben, das fand ich etwas knapp.
Es hat mir sehr gut geschmeckt, vor allem der leicht geschmolzene Feta hat toll da rein gepasst. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie so einfache Rezepte oft so toll schmecken.
Da ich etwas mehr Gemüse drin hatte, hab ich die Portion nicht ganz geschafft.

Eines Morgens bekam ich mal wieder Lust auf Pancakes, und da ich gerade ausnahmsweise Blaubeeren da hatte, wurde es dieses Rezept.

Das Salz habe ich weggelassen und etwas weniger Zimt verwendet. Ansonsten habe ich schon wieder vergessen, wie es genau war; aber irgendetwas stimmte meiner Meinung nach nicht mit der Milchangabe. Also entweder habe ich davon weniger oder mehr gebraucht. Aber wie auch immer, das findet ihr ja selbst raus.
Achso und ich habe Halbe-Halbe Weizenvollkornmehl und Dinkelmehl genommen, da ich kein Dinkelvollkornmehl da hatte.


Bei mir sind es 3 Pancakes geworden, wobei der letzte schon wirklich recht groß geraten ist.
Wie immer gabs dazu Quarkcreme; geschmacklich mochte ich die Pancakes ganz gerne. Ich muss aber auch sagen, dass sie micht jetzt nicht sooo umgehauen haben.
Da mir frische Blaubeeren oft zu teuer sind, genieße ich sie dann doch lieber frisch als in gebackener Form ;)

Schon längere Zeit wollte ich diesen Gnocchisalat ausprobieren.Ich habe mich ziemlich genau ans Rezept gehalten, bloß den Joghurt hab ich nicht abgemessen, war vilt etwas mehr oder weniger (eher mehr ;))


Ich fand den Salat unheimlich lecker und er geht auch sehr schnell. Jedenfalls wenn man Zeit für Vorbereitung hat, die Gnochis und den Brokkoli habe ich schon morgens gekocht und dnan auskühlen lassen.
Ich habe Brokkoli noch nie so in einem Salat oder überhaupt kalt gegessen (ok schon aber nicht in einem richtigen Gericht), das hat mir persönlich aber sehr gut geschmeckt. Ich bin mir nicht ganz sicher, was es war, aber irgendetwas hat mich an dem Rezept ein wenig gestört, ich tippe auf den Knoblauch (obwohl ich den eigentlich liebe!) oder die Tomaten. 
Das nächste Mal werde ich beides erstmal weglassen und dann gucken wie er schmeckt. Ich kann euch den Salat nur empfehlen!! Ich denke, von der Menge her reicht das Rezept für 1-2 Personen, jenachdem ob man noch was dazu isst oder nicht.

Das nächste Rezept hatte ich zwar ursprünglich als Mittagsessen geplant; da ich aber noch andere Reste dahatte, wurde es bei mir spontan zum Frühstück ;) Hierher stammt übrigens die Idee.
Feta habe ich ja auch schon paniert und da hat er mir wunderbar geschmeckt, warum also nicht auch Mozzarella. Also ich habe 1/2 Mozzarella mit 1 Ei und Paniermehl doppelt paniert (+ Salz & Pfeffer!) und dann in der Pfanne gebraten.


Danach hab ich das ganze auf ein Vollkorntoastbrötchen gepackt zusammen mit Tomate, Gurke, Salat, Lachsschinken. 
Die Brötchenhälften waren beide bestrichen, dazu könnt ihr Ketchup, Senf, diverse Aufstriche, Frischkäse oder auch einfach Quark oder Butter o.ä. nehmen.
Ich hab mich beim Zusammenstellen ein bisschen wie auf der Arbeit gefühlt (na, wer errät was ich derzeit mache :D)...
Hach und es hat echt toll geschmeckt!!! Probiert es auf jeden Fall aus, ich werds jedenfalls nochmal nachkochen. Die Unterseite ist mir irgendwie ein wenig durchgeweicht; Burger umgedreht und weitergegessen ;)

Als nächstes gibt es nochmal etwas Gebackenes, das Originalrezept stammt von chefkoch.

Meine Zutaten:
100g TK Waldbeeren
30g Zucker + etwas Stevia
150ml Buttermilch
30ml Sonnenbl.öl
1 Ei
175g Mehl
1TL Backpulver + 1/2 TL Natron
40-50g Marzipan


Puh, also bei diesem Rezept ist nicht alles wie geplant verlaufen. Das Marzipan packt ihr am besten vorher ins Tiefkühlfach, dann lässt es sich leichter raspeln. Empfohlen werden 30min Backzeit, also habe ich die Muffins bei 180° (Umluft) in den Ofen gepackt und war dann 25 Minuten auf dem Laufband. Das befindet sich bei uns im Keller, also kann ich eher schlecht zwischendurch mal nach den Muffins sehen, aber ich dachte 25min sind schon ok, da kann nichts passieren...
Naja, irgendwie sind bei mir einige der 6 Muffins übergelaufen oder haben zumindest so ausgesehen:


Außerdem waren sie nach den 25 Minuten wirklich schon ziemlich gut. Ich glaube 20 Minuten + die letzten 5 Minuten Nachwärme hätten ausgereicht. 
Ich empfehle euch daher lieber nach 20 Minuten mal nachzuschauen und das ganze auch eher auf 7 Muffins zu verteilen.
Aber mal zu den Muffins selbst: Mir haben sie ganz gut gefallen; die leichte Säure der Beeren mit dem süßen Marzipan war eine leckere Kombination. Sehr viel von dem Marzipangeschmack hat man aber nicht bemerkt. Der absolute Knaller waren sie jetzt nicht, aber es ist eine tolle Art, Buttermilch und Marzipan zu verbrauchen :D

So, zuletzt zeige ich euch noch die beiden Blumenkohlrezepte, die ich schon im letzten WIAW Post erwähnt habe. 
Das Rezept für das (den?) Blumenkohlcurry stammte von hier.

Meine Zutatenliste:
1/2 Blumenkohl
2 TL Kreuzkümmel
1 TL Curry
1 Zwiebel
1 Paprika
etwas Ingwer
2 Knobl.zehen
1 kl. Chilischote
3 Tomaten (hatte leider nur geschälte aus der Dose)
TK Erbsen (es waren eher weniger als im Original)
Gemüsebrühe nach Gefühl


Dazu gabs bei mir gebratene Maultaschen und etwas körnigen Frischkäse.
Wow, beim Kochen hatte ich das irgendwie total vergessen, dass es im Rezept als scharf betitelt worden ist... Ich fand es nämlich sehr scharf und gerade als ich es ziemlich heiß gegessen habe hab ich mich damit wohl etwas betäubt :D
Kreuzkümmel hatte ich vorher noch nie zum Kochen verwendet, mochte den Geschmack eigentlich ganz gerne, obwohl er sehr dominant war.
Achja, ich habe die "Soße" auch noch etwas mit Speisestärke angedickt. Hatte glaube ich zu viel Brühe verwendet.
Vom Geschmack her mochte ich das Curry schon ganz gerne, aber man sollte wirklich erst weniger würzen und dann abschmecken ;)

Das Rezept für die Suppe war dieses hier.

Zutaten:
etwas Kräuterbutter
1/2 Blumenkohl
1/2 Zwiebel
250ml Gemüsebrühe
2 EL saure Sahne
etwas Zitronensäure
Salz, Pfeffer, Muskat


Wie ihr seht, habe ich die Kartoffel weggelassen, wollte es wirklich allein bei dem Blumenkohl belassen. Das mit der halben Kartoffel wäre auch nicht so das praktischste gewesen..
Ebenfalls zu sehen ist ja, dass die Suppe bei mir von der Konsistenz her eher nicht so wie im Original geworden ist. Ich weiß nicht woran das liegt, vielleicht hätte ich einfach länger oder sorgfältiger pürieren müssen.
Eigentlich sind so komplett durchpürierte Suppen auch nicht so mein Ding, ich mag lieber Stückchen; diese Konsistenz hier ist jetzt so eine Mischung und erinnert eher an eine Art Brei.
Geschmacklich fand ich die Suppe gut, aber irgendwie hat sie mir etwas zu säuerlich geschmeckt; die Zitronensäure würde ich evtl. weglassen.

Das wars dann auch schon wieder fürs erste. Gebt mir Bescheid wenn ihr eines der Gerichte ausprobiert habt. Findet ihr es besser, wenn Suppen so eine homogene Masse ergeben oder wenn man noch etwas zum Kauen hat?

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