Montag, 5. November 2012

[vegane Gedanken]"Fleischersatz" & meine Meinung

Hi zusammen :)

Vielleicht fragt ihr euch wie es bei mir in Richtung Veganismus läuft. Ich hatte ja bereits erzählt, dass ich in darauf der letzten Zeit nicht ganz so geachtet habe (Urlaub, Mainz...) aber ebenso hatte ich veganes Mensaessen erwähnt, also wollte ich mal für ein bisschen Aufklärung sorgen.

Ich habe allerdings gemerkt, dass ich mir zu dem Thema soooo viele Gedanken mache, dass ich jeden Tagen einen ellenlangen Post schreiben könnte; daher werde ich nicht mehr so regelmäßig darüber berichten, das klappt einfach nicht! Evtl. werde ich mich mal nahc mehreren Wochen/Monaten nochmal darauf beziehen o.ä.

Übrigens hatte ich mir schon VOR dem Urlaub "Notizen" zu einem weiteren veganen Post gemacht, welche ich jetzt doch nicht ganz auslassen will.
Insgesamt habe ich aber für mich beschlossen, kein "Vollzeit"veganer zu werden, jedenfalls vorerst; mal sehen, wie es mit der Zeit wird. Ich habe aber tatsächlich meinen Konsum tierischer Produkte sehr sehr eingeschränkt und möchte auch in Zukunft weitestgehend darauf verzichten. Trotzdem wird es aber eben auch ab und zu Ausnahmen geben, wie beispielsweise mal eine Salattasche/Falafel o.ä.
Manchmal denke ich mir aber: Wenn es mir schon so wichitg ist, dnan sollte ich es auch richtig durchziehen, wiel ich ja sonst irgendwie nicht richtig dahinterstehe.... Andererseits finde ich es auch einfach gut, kleine Fortschritte zu machen, wie zB. bei Fleischessern den Konsum zu reduzieren oder aber einfach Kuhmiclh gegen Sojamilch auszutauschen. Selbst wenn dann die restlichen Milchprodukte tierischer Herkunft sind, ist es doch immerhin ein Schritt in die (wie ich finde) richtige Richtung.
Man sollte nicht so denken, wenn irgendwo im Salat Joghurtsoße ist: "ach jetzt kann ich auch das und das und das essen, der salat war ja auch nicht vegan"
Ich habe jetzt soweit den Beschluss gefasst, "Gesellschaftsvegetarier" zu werden/sein. Dafür war ein Grillabend zuletzt ausschlaggebend, weil ich doch immer wieder merke wie schwer es sein kann, vegan "außerhalb" zu essen. Wie gesagt, denke ich, dass es schon viel ausmacht, seinen Konsum weitestgehend zu reduzieren.
Das vegan essen fällt mir zur Zeit selbst zu Hause ziemlich schwer, wo ich dann mal einen Becher Joghurt gegessen habe, Käse oder aber auch mal Kuhmilch im Müsli (die Sojamilch war leer und es war ca. 1 Tag vor dem Urlaub, da wollte ich keine neue mehr anbrechen). Es ist manchmal echt ziemlich schwer damit umzugehen
Und ich muss ganz ehrlich sein: Das, was ich oben blau markiert habe, ist leider haargenau so eingetreten...
Ich merke einfach, dass ich SEHR weit davon entfernt bin & ich weiß gar nciht, ob ich es so konsequent überhaupt will; meine Meinung dazu ändert sich quasi stündlich (noch ein Grund, warum es ziemlich schwer ist, darüber zu schreiben).
Selbst zuhause oder aber in der Familie meines Freundes fühle ich mich damit auch wirklich oft überfordert. Das Verhältnis pflanzlicher/tierischer Produkte ist in beiden Fällen etwa komplementär zu meinem...

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mittlerweile VIEL weniger tierische Produkte konsumiere als "früher" und dadurch eben auch mehr pflanzliche und schon allein damit bin ich im Moment sehr glücklich und komme damit gut zurecht.
Mal angenommen (reine Utopie), alle Menschen würden vegan leben, fände ich das super & hätte auch kein Problem damit (wahrscheinlich im Gegensatz zu 95%..). Aber: Akuell fällt es mir sehr schwer und ganz ehrlich möchte ich es so jetzt auch nicht (denn zu sagen, es sei nicht möglich ist schlichtweg immer gelogen!).
Ich merke, dass mich viele der Gedanken auch sehr traurig machen & runterziehen und das ist mir zZt. alles etwas zu viel. Ich möchte jetzt erstmal so weiter machen, dass ich mich einigermaßen wohl damit fühle.

Das Prinzip vom "Gesellschaftsvegetarier", wie ich es so schön genannt habe, ist meiner Meinung nach shcon ein ganz guter Ansatz, aber selbst dem werde ich nicht 100%ig gerecht, denn auch wenn ich alleine bin/esse, ist es nicht wirklich immer vegan.
Und wie schonmal angesprochen kann ich mich eigentlich nichtmal als richtige Vegetarierin bezeichnen, da ich zB auf Gelatine immer noch nicht komplett verzichte. Aber das sind auch alles Begrifflichkeiten, die mich dann irgendwnan auch nerven.
Ich würde es so sagen: Ich ziehe Lebensmittel pflanzlicher Herkunft denen tierischer Herkunft vor; ganz einfach. (schön wärs ;) )

Wie auch immer, wir werden sehen, wie sich das Ganze entwickelt, aber darüber will ich jetzt auch nicht weiter spekulieren.

Ich möchte aber jetzt trotzdem nochmal Bezug nehmen auf meinen Post "Tofu = Fleischersatz?" , denn das hatte ich schon länger vor. Ich weiß gar nicht, ob sich überhaupt noch jemand daran erinnert, ich zitiere ganz einfach mal:
Auch sind mir viele "nachgemachte" Gerichte aufgefallen, allen voran Spaghetti "Sojanese", oder wie man es noch nennen will. Aber auch andere Gerichte wie Tofuschnitzel, -schnetzel, -würstchen, -leberwurst und weiß der Geier was finde ich einfach irgendwie seltsam. Ich sage ganz ehrlich, Einiges davon werde ich sicherlich auch mal testen, weil es mich interessiert, aber ich bin der Meinung, wenn man solche Gerichte braucht, weil man das Fleisch/den Fleischgeschmack so vermisst oder nicht ohne diese eigentlich fleischigen Gerichte leben kann/will, sollte man doch auch nicht darauf verzichten.
Und das ist eine Sache, die ich so einfach nicht stehen lassen will... Den Post werde ich zwar nicht löschen oder bearbeiten; aber Meinungen ändern sich nunmal und das wollte ich noch kurz gesagt haben.
Denn mittlerweile sehe ich es schon etwas anders... Für mich sind die einzigen "Pro-Fleisch-Aspekte" Geschmack und Gewohnheit, ABER ich sehe das nicht als Grund an, nicht darauf zu verzichten.
Wobei man an der Stelle "Grund" natürlich erstmal definieren müsste, denn viele argumentieren ja mit "es schmeckt so gut" und dem stimmte ich selbst ja auch zu... Das ist dann sozusagen die Motivation hinter dem eigenen Handeln, aber begründen lässt es sich dadurch nicht!
Wenn jemand "weils Spaß macht" als Argument für, naja sagen wir mal Einbruch, Mord, was auch immer, nennt, ist das ja trotzdem kein Grund in dem Sinne; es ist nichts, was das Handeln rechtfertigt.
Und somit denke ich, dass, wenn es jemandem "dabei hilft", auf Fleisch zu verzichten, wenn er solche Gerichte isst, ist das vollkommen in Ordnung. (Nur ist dazu eben kaum jemand bereit, aber das ist nochmal ein anderes Thema)

Ich persönlich brauche dieses ganze Zeug nicht, aber dennoch habe ich ja zB. mal die Tofu-Currywurst probiert. Ich empfinde das jetzt aber auf gar keinen Fall als lebensnotwendig o.ä., ich glaube, ich könnte gut darauf verzichten, aber wenn es jemand nicht kann, weil er den fleischähnlichen Geschmack so gerne mag, dann eben nicht. Er könnte von mir aus wahrscheinlich alles fleischfreie Essen & ich wäre glücklich ;)

So, mehr möchte ich jetzt dazu auch nicht sagen.
Wie gesagt folgen vielleicht ähnliche Post später nochmal; nur eben nicht in dem Maße wie bisher.
Mein veganes Backexperiment werde ich aber definitiv noch mit euch teilen! Habt ihr schonmal vegan gebacken?

1 Kommentar:

  1. Ich habe noch nie vegan gebacken - kann aber noch kommen :)
    Zu Womens Health: dieses Fashion extra habe ich mir nicht mal angeschaut :D
    Die Bilder sind richtig toll und du gefällst mir beim streichen :)
    von welcher Marke ist denn dein Earl Grey?
    Donnerstag ist Englisch, dann bis zum Ende November schreibe ich noch Reli, Bio und Franz - ABi steht vom 11-16 Januar an O_O
    Ich habe keine Ahnung ob der Tee neu ist (ananas-kokos), habe ihn im Büro von meinem Dad entdeckt und sofort geschnappt :D
    ich hoffe du hattest eine schöne Woche bist jetzt :)
    alles Liebe <3

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...