Montag, 28. Oktober 2013

Rezept: Herbstsüppchen

Mit diesem Rezept mache ich bei Melanies Blogevent mit, von dem ich euch erst kürzlich berichtet habe. Von mir seht ihr heute ganz klischeehaft ein Kürbisrezept...

Wahrscheinlich könnte man aufgrund der festeren Konsistenz schon fast Eintopf, Püree o.ä. dazu sagen, aber der Name tut ja nicht soviel zur Sache! 

Hauptzutaten
Generell benötigt ihr hauptsächlich Gemüse; ich fand Kartoffeln & Möhren ganz passend. Ich denke mit folgenden Mengenangaben erhaltet ihr so 2-3 Portionen:


Das schwierigste an der ganzen Sache ist es wohl, den Kürbis klein zu kriegen... Hier hilft manchmal nur Gewalt, aber gut auf die Finger aufpassen!! Zu allererst also alles schälen und zurecht schnippeln. Dabei reicht es, alles in gröbere Stücke zu zerteilen, da nachher sowieso ein Pürierstab zum Einsatz kommt!
Anschließend in einem größeren Topf in etwas Öl leicht anbraten. Wenn die Zwiebeln schön glasig sind, gebe ich die Gemüsebrühe hinzu und lasse alles vor sich hin köcheln. Was die Menge betrifft, geht ihr am Besten ganz nach Gefühl vor. Es kommt natürlich darauf an, welche Konsistenz die Suppe letztendlich haben soll.


Stellt aber auch kein Problem dar, weil man da nach Bedarf auch nochmal Wasser/Brühe hinzugeben kann! Auch eine genaue Zeitangabe kann ich euch hier leider nicht geben; ich prüfe zwischendurch immer mal, wie weich das Gemüse denn nun geworden ist...
Wenn ihr das Gefühl habt, es ist ausreichend gegart, - spätestens, wenn der Kürbis nach Einstich mit der Gabel zerfällt ;) - könnt ihr den Topf schonmal von der Platte nehmen. Jetzt kommt die Sojamilch oder auch -sahne dazu. Hier ist die Menge wieder von der gewünschten Konsistenz & Geschmack abhängig.


Sehr lecker stelle ich mir stattdessen übrigens auch einen guten Schuss Kokosmilch vor... Nächstes Mal!!! Dann kommt jedenfalls der Pürierstab in Spiel... Ihr könnt natürlich auch Stückchen übrig lassen, ich habe in diesem Fall aber alles gut durchpüriert, bis eine relativ homogene Masse entstanden ist.
Zum Schluss noch die Suppe mit Pfeffer (& bei Bedarf anderen Gewürzen/Kräutern) abschmecken und evtl. noch einmal kurz aufkochen. Mir sind Suppen meistens sowieso zu heiß, daher habe ich den Schritt übersprungen.


Anschließend mit den gemischten (Salat-)Kernen anrichten. Geröstet schmecken diese sicher noch besser, aber sowas fällt mir immer erst hinterher ein ;) Weitere Ideen: angebratener Räuchertofu, selbstgemachte Croutons, Chiliflocken oder (bei flüssigeren Konsistenzen) ein Schuss Sojasahne/ Kokosmilch.
Als "Beilage" gab es bei mir übrigens Graubrot mit Avokadocreme & Tomate:


Geschmacklich hat diese Suppe sogar meine Mutter überzeugt; allerdings hat sie angemerkt, dass man den Kürbis kaum rausschmeckt. Ich muss zugeben, den eigentlichen Geschmack von Kürbis gar nicht zu kennen. Pur habe ich den bisher nie gegessen...
Ich sehe das aber mehr das Motto "Hauptsache es schmeckt!" und bin von der Suppe vollends begeistert. Alle Kürbisliebhaber dürfen gerne den Kürbisanteil hochschrauben!!! (ich musste nunmal noch die paar Möhren verwerten).


Eigentlich hatte ich vor, den Rest der Suppe einzufrieren (das dürfte nämlich kein Problem darstellen!), letztendlich wollte aber dann doch jeder mal einen Löffel probieren, sodass nicht mehr viel zum Einfrieren übrig geblieben ist :D

Ich hoffe, das schnelle Rezept hat euch gefallen! Was fangt ihr denn am liebsten mit Kürbis an?

Kommentare:

  1. Oh yummy, das sieht doch super aus! Danke fürs mitmachen;)

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  2. Sieht lecker aus! Ich mache mein "Püree" immer mit Kokosmilch, das ist auch sehr geil! Meist nehme ich auch Kürbis pur, weil mir das einfach am besten schmeckt. Und ich habe ein Rezept für eine Kürbissuppe mit Äpfeln und Zimt, die ist auch wirklich wirklich lecker!

    Liebe Grüße!

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    1. Das muss ich unbedingt mal ausprobieren!! Gibt es denn zu der "süßen" Suppe auch ein Rezept?? Oder kommt da sonst nichts anderes rein? Könnte mir jedenfalls so ein Kürbis-Apfel-Püree auch sehr gut als Art Nachtisch vorstellen...

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    2. Ich hab kein richtiges Rezept mit Mengenangaben, aber ich mache es so:
      1 Hokkaido-Kürbis und 2-3 Äpfel grob würfeln (ich lass bei beiden die Schale dran). Die Würfel marinieren in Olivenöl mit Zimt, Pfeffer und Paprikapulver, dann in den Ofen geben für 30 min etwa (200 Grad). Dann eine Zwiebel würfeln und in einer großen Pfanne anschwitzen, Kürbis und Äpfel dazu. Eine Dose Kokosmilch dazu und eine Weile köcheln lassen, dann das ganze stampfen oder pürieren. Dann kannst du das nochmal abschmecken und evtl salzen. Ich komm aber meist ohne Salz aus :)
      Meinem Freund schmeckt das überhaupt nicht, ich liebe es aber! ich habs auch schon mit etwas mehr Kokosmilch gemacht, dann ist es flüssiger, und dann als Nudelsoße gegessen. Auch sehr geil! Es schmeckt insgesamt aber mehr nach Kürbis, als nach Apfel. Wenn du aber die Anteile variierst, könnte es auch ein prima Nachtisch werden, denk ich :)

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  3. Ohhh lecker :)
    Also Kürbissuppe ist einer meiner Favoriten und manchmal brate ich ihn einfach mit anderem Gemüse in der Pfanne an :)
    Hauptsache Kürbis ;)
    Von den Biss Büchern hat mir der erste Teil am besten gefallen (den letzten fand ich grausam :D).
    Was steht denn so alles auf deiner Leseliste??? :))
    Alles Liebe :)

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