Montag, 28. Juli 2014

Nachbacken: Kakao-/ Schokoliebe ♥

Ich habe zwei Rezepte nachgebacken, welche ich schon einmal vor einer ganzen Weile hier mit euch geteilt habe... 

Sie stammen vom selben Blog; ich kann euch die Rezepte von Balance-Akt einfach nur wahnsinnig empfehlen! Auch die Salate oder warmen Gerichte fand ich bis jetzt immer super :)


Als erstes habe ich mich mal wieder an Julias Banane-Schoko-Brownies probiert. Das ist eine Art go-to-Rezept von mir; wenn ich irgendwas backen möchte, aber keine Lust habe großartig das Internet zu durchforsten ;) Bisher habe ich daraus aber noch nie wirkliche Brownies gebacken, sondern einmal Muffins und einmal einen kleinen Kuchen.
Eine Brownie-Form o.ä. besitze ich nämlich nicht; als meine Mutter mir aber ihr anpassbares Tortenumrandungs-was-auch-immer gezeigt hat, konnte ich das endlich mal machen.


Trockene Zutaten mischen, feuchte Zutaten zermatschen ;), Schokolade hacken, alles vermischen & ab in den Backofen.
Anschließend habe ich das ganze in 16 Stücke geschnitten, wenn ich mich recht erinnere..... Yuuuuummy!!! Finde diese Brownies einfach klasse; kann man super auch für unterwegs mitnehmen. Oder wenn man zuhause ist: aufschneiden und etwas Erdnussmus in die Mitte packen. Ja, das habe ich wirklich gemacht. Ein bisschen in der Mikrowelle aufwärmen und die flüssige Schokolade genießen wäre da auch noch eine Option :)


Und zu guter letzt: Einfrieren. Ich hatte nämlich Angst, dass die leckeren Stückchen schneller schlecht werden als mir lieb ist. Auch dann sind sie super schnell in der Mikrowelle aufzutauen/ -wärmen. Vielleicht sollte man sie nicht zu lange im Gefrierfach lagern - das weiß ich aber ehrlich gesagt nicht so genau, weil ich mir darum keine Gedanken machen musste ;)

Nach einer Ewigkeit bin ich dann nochmal auf die Himbeer-Schoko-Pancakes aufmerksam geworden. Da ist mir nämlich aufgefallen, dass ich doch erst vor kurzem überhaupt zum ersten Mal gepufften Amaranth gekauft hatte.. Und mit dem weiß ich zugegebenermaßen gar nicht soviel anzufangen (allerdings schonmal hier verwendet).


Beim letzten Mal hab ich jedenfalls versucht, diesen irgendwie durch zerbröselte Cornflakes zu ersetzen... Wie auch immer, die Pancakes hatte ich sehr lecker in Erinnerung und weil Himbeer & Schoko zusammen gar nicht schlecht schmecken können, gabs also einen zweiten Versuch :)

Nur aufgetürmt habe ich die Pancakes nicht; lediglich mit etwas Kakaocreme und mehr gepufftem Amaranth getoppt:


Ich muss leider sagen, dass ich diese Variante gar nicht soooo sensationell fand... Den gepufften Amaranth schmeckt man sowieso nicht heraus und auch sonst hatte ich irgendwie mehr erwartet.
Vielleicht hätte ich sie wirklich ein bisschen mehr verfeinern sollen; mit Joghurt, Agavendicksaft o.ä., denn leider fand ich sie ein bisschen trocken :-/ 
Keine Ahnung was da schief gelaufen ist; gut geschmeckt haben sie definitiv, ich hatte vilt. einfach zu hohe Erwartungen ;) Beim nächsten Mal versuche ich es evtl. nochmal mit leicht abgewandelten Zutaten.

Am Wochenende bekam ich spontan Lust auf Kekse... Was dagegen hilft? Natürlich Kekse backen ;) Eine super Gelegenheit, um die angebrochene Packung Margarine aufzubrauchen; die benutze ich nämlich nur zum Backen hin und wieder. Lenkt natürlich auch klasse vom Lernen ab und das Ergebnis kann sich sehen lassen:


Und weil ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich gleich mal zwei neue Rezepte ausgetestet: Oatmeal Chocolate Chip Cookies (links) und Cranberry & Cranberry Cookies (rechts).
Bis auf die englische Bezeichnung haben die beiden hauptsächlich gehackte Schokolade gemeinsam. Normalerweise benutze ich zum Backen immer eine ganz einfach & günstige Zartbitterschokolade von Lidl.
Da ich da aber zur Zeit schlecht hinkomme und sowieso viel liebe bei Aldi einkaufen, ist es schließlich diese Sorte hier geworden. Heißt letztendlich: weniger Schokolade aber dafür zusätzlich noch Haselnüsse; sollte sich als gar keine schlechte Entscheidung herausstellen ;)


Die Zubereitung von den Oatmeal Cookies war gar nicht so schwer. Ich habe übrigens nur 50g Zucker und zusätzlich etwas Stevia verwendet. Beim Mehl hab ich Typ 1050 genommen... Ich dachte eigentlich, dabei handelt es sich um diesen "Typ" Keks, der beim Backen auseinander fließt. Und das Bild zum Originalrezept machte auch den Eindruck; bei mir war das aber nicht der Fall. Vilt. war das 1050er Mehl der Grund dafür, dass die Konsistenz bei  mir generell etwas fester geworden ist.

Bei den kakaolastigen Cranberry Cookies hingegen hatte ich ein paar Schwierigkeiten bei der Vorbereitung. Irgendwie wurde der Teig bei mir sehr klebrig (obwohl ich 50:50 Vollkorn- und 1050er Mehl verwendet habe) und ich musste noch eine gaaaaanze Menge Mehl nachnehmen... Habe aber auch schon eine Menge Punkte gefunden, woran das gelegen haben könnte.


1. die Angabe mit EL finde ich ein bisschen schwierig/ungenau, 2. beim Amaranth war schätze ich NICHT die gepuffte Variante gemeint, aber da ich nichts anderes da hatte, wurde das von mir einfach mal ausprobiert, 3. ich habe 1 EL Wasser dazu gegeben, weil der Teig erst sehr trocken wirkte.. Allerdings standen im Rezept ja auch "(2-3EL Wasser)".
Alles in allem aber gar nicht soooo schlimm, nur eben etwas zeitaufwendiger. Auch hier habe ich übrigens weniger Zucker + etwas Stevia benutzt. Bei den Cranberries waren es so 1-2 Hände voll, die ich vor dem Einkneten noch klein gehackt habe.

Am Ende hat doch alles gut geklappt und ich war glücklich, meinen Pizzateller - den ich sowieso viel zu selten verwende - als Keksteller umfunktionieren zu können :)
Auch wenn in meine Mini Ofen-Kombination leider nur 5-6 Kekse passen... Am Ende hatte ich insgesamt 46 Stück (ungefähr bei beiden Rezepten gleich viele) heraus und dementsprechend lange war ich damit beschäftigt. 
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ein super Snack beim Lernen!
Aber Kekshunger muss natürlich gestillt werden :P Geschmacklich unterscheiden sich beide Sorten doch sehr. Ich bin mir gar nicht sicher, welche ich lieber mag...
Die hellen Kekse sind relativ fest, zu meinem Erstaunen aber gar nicht richtig knusprig. Irgendwie eher weich, "chewy" und ziemlich sättigend o.O Und die dunkle Variante ist super sandig... Liegt wohl auch am vielen verwendeten Mehl, da muss man jedenfalls sehr aufpassen. Sie zerbrechen & krümeln leicht, schmecken aber dennoch schön schokoladig und zwischendurch leicht süß durch die Cranberries! Die Nüsse passen meiner Meinung nach auch zu beiden Rezepten, insgesamt also ein voller Erfolg - und ich werde sie wohl noch ein paar Tage genießen können :)

Bei Wahl der "richtigen" Schokolade sind die Cranberry & Chocolate Cookies übrigens vegan; wie auch die ersten beiden Rezepte.

Gehören für euch selbstgebackene Kekse in die Weihnachtszeit oder darf das auch zwischendurch mal sein?

1 Kommentar:

  1. Hallo, Liebes! :)

    Ich würde mich freuen, wenn du dich auf meinem Blog etwas umschaust, er befindet sich momentan jedoch noch im Aufbau. ♥

    Liebste Grüße!

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