Sonntag, 6. Juli 2014

Rezeptidee: summer rolls + Bananensushi

Na, wie war euer Wochenende? Ich hoffe, ihr habt nicht all zu viel Regen abbekommen... Ich war die letzten paar Tage nicht zuhause, aber kann euch jetzt endlich mal dieses tolle "Rezept" zeigen.

Wobei es da eigentlich gar nicht so viel zu kochen gibt... Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl sollte man das ganz gut hinbekommen. Für mich war es vor ein paar Wochen auch das erste Mal, dass ich mich an diesen summer rolls versucht habe. Das ist jedenfalls der Name unter dem diese asiatischen leckeren kleinen Röllchen (auch dieses Jahr erst) kennen gelernt habe.

Und weil ich wirklich begeistert war, hab ich mich umso mehr gefreut, als ich dann im Supermarkt Reispapier entdeckt habe:


Ich dachte nämlich zuerst, daran kommt man wahrscheinlich nur in speziellen Asia-Shops o.ä., ich wurde allerdings bei Edeka fündig... Damit hatte ich also schon mal die Hauptzutaten gefunden; abgesehen davon hatte (& habe) ich allerdings keine Ahnung, was denn in "original" summer rolls reingehört.
Aber davon habe ich mich natürlich nicht abschrecken lassen und einfach mal fröhlich irgendwelche für mich passenden Zutaten zusammengesucht und vorbereitet. Somit zeige ich euch jetzt nicht eine typische Variante sondern einfach meine eigene Interpretation ;)
Das Grundprinzip: Reispapier nach Packungsanweisung einweichen lassen und anschließend Zutaten nach Wunsch darin einwickeln. Meistens werden die Röllchen anschließend in Soja-, Fischsoße o.ä. getunkt. [Falls ihr euch da besser auskennt, korrigiert mich bitte!]


Auf meiner Packung stand beispielsweise, man solle das Papier unter fließendem Wasser aufweichen; abgesehen davon, dass mir das erste Blatt damit zerrissen ist, finde ich das aber auch etwas unsinnig (Wasserverschwendung)... Im kalten Wasserbad hat es auch gut funktioniert! Nur so als Tip am Rande ;)
 
Meine Zutaten für das Innenleben waren: Eisbergsalat, Räuchertofustreifen, gehackte Erdnüsse und Knoblauch, Zucchinistreifen, frische Alfalfasprossen und Champignons. Letztere hatte ich vorher mit Sesam, Sojasoße und ordentlich Pfeffer angebraten (eine tolle Kombination, dich ich seitdem auch gerne einfach so auf Salat esse!)


Vor dem "Belegen" habe ich das Papier auch noch leicht bestrichen; da kann man natürlich auch selbst eine Soße vorbereiten. Für die Optik ist das ganze jedoch nicht so von Vorteil, wie ihr gleich sehen werdet ;)
Das weichgewordenen Reispapier breitet ihr idealerweise auf einem feuchten Küchenhandtuch aus und könnt es dann füllen wie ihr möchtet. Paprika- oder Möhrenstreifen fände ich auch ganz passend... Das Einrollen musste ich dann schließlich ein bisschen erproben, aber Übung macht den Meister! Bis auf das erste eingerissene Blatt sind sie mir doch erstaunlich gut gelungen.


Eine kleine "Faltanleitung" gabs übrigens auf der Packung, es gibt da eigentlich keinen großen Unterschied zu Wraps. Mit ein bisschen Wartezeit ist das Papier dann auch nicht mehr ganz so wabbelig und lässt sich auch noch mal ein wenig nachjustieren ;)
Mir schmecken die summer rolls sehr gut! Generell mag ich ja so Teigwaren mit Füllung und aufgrund des Reispapiers ist diese Variante einfach etwas leichter und frischer. Besonders mit viel Rohkost gefüllt richtig schön knackig und - wie der Name schon andeutet - super geeignet im Sommer. Na gut, wahrscheinlich hat der eine andere Bedeutung, aber das ist jetzt mal meine Interpretation :D
Bei mir gab es die summer rolls einfach so, da ich sie lediglich erstmal ausprobieren wollte (viele Gedanken um Kombinationen habe ich mir da im Vorfeld nicht gemacht). Grundsätzlich finde ich aber, dass sie besonders für ein (Fingerfood-)Buffet oder auch als Vorspeise geeignet sind.

Ein bisschen passend dazu (obwohl die summer rolls wenn ich mich nicht irre vietnamesischen Ursprungs sind) habe ich kürzlich noch dieses tolle Rezept entdeckt und direkt nachgemacht:


Zugegebenermaßen, ein richtiges Rezept ist wohl auch das nicht und bei mir sieht es ganz und gar nicht so schön aus wie im Original bei Nancy.... Aber geschmacklich einfach super; und eine wirklich süße Idee wie ich finde! Ich hab mich da vielleicht ein bisschen ungeschickt angestellt (und Kokosflocken hatte ich auch keine da), vom Prinzip her bin ich aber sehr angetan!
Würde sich ebenfalls sehr gut auf dem oben erwähnten Buffet machen. Falls sich also mal eine Festivität anbahnt, bin ich bestens vorbereitet; wenn auch nur vom Prinzip her :P

Kennt ihr summer rolls und habt sie evtl. auch schon mal selbst zubereitet? Wie sieht eure liebste Füllung aus?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...