Montag, 15. September 2014

meine Kochexperimente...

Heute folgen wie versprochen meine bisherigen Erfahrungen mit dem Kochen für 3 bzw. 4. Wie erwartet hatte ich super viel Spaß und kann es nicht erwarten, ab morgen wieder das Ruder zu übernehmen :P

Dementsprechend folgt noch ein zweiter Teil auf den ihr euch freuen könnt (inkl. heutiger Kürbis-Pancakes ♥ )! So viele spannenden Gerichte, wie man vilt. meinen möchte sind es dann aber auch nicht geworden. 100%ig kann man die Mengen natürlich nie abschätzen und so hatten wir häufig einige Reste übrig für den nächsten Tag.

Meine erste Mission hieß Veggie-Chili - an sich für mich nichts unbedingt Neues.


Mit obigem Rezept habe ich aber zum ersten Mal überhaupt Grünkern verwendet. Obwohl ich mich recht nah ans Rezept gehalten habe (lediglich grüne durch rote Paprika ersetzt), hatte ich ein kleines Problem mit der Anleitung. Und zwar ist bei meinem Grünkern-Kochen keine Brühe übrig geblieben, sodass ich nachher nicht wirklich wusste, wieviel ich zugeben sollte... Aber wie wir alle wissen: probieren geht über studieren und das Endergebnis fand ich wirklich lecker! Bloß Kreuzkümmel ist generell nicht so mein Geschmack.


Dazu gabs übrigens einen großen gemischten Salat, u.a. mit Mango, vielen Tomaten, gemischten Salatkernen und diversen Blattsalaten :)
Für den nächsten Tag hatte ich dieses interessante Rezept eingeplant. Spätzle hatte ich schon ewig nicht gegessen und Aufläufe sind sowieso klasse (da in meiner Wohnung eher nicht machbar). Die Menge habe ich auf 4 umgerechnet (bis auf den Kohl, da habe ich nur einen Kopf verwendet; und zwar herkömmlichen Weißkohl) und bin dann ausnahmsweise wieder relativ brav nach Rezept vorgegangen ;)


Wobei ich doch einiges mehr an Brühe als an Sahne verwendet habe... Und die Zwiebel mit in den Auflauf gegeben habe... Mir hat das Verhältnis Kohl zu Champignons nicht ganz so gut gepasst. Die Pilze hat man leider nur ganz leicht ab und an heraus geschmeckt.
Meiner Mutter war es wie erwartet zu wenig Soße aber ich bin der Meinung, dass Soße in den meisten Fällen keinen (positiven) Beitrag zu den Eigenschaften/ Nährwerten eines Gerichtes hat und deswegen nicht ständig in immensen Mengen vorhanden sein muss... Verstehe es gar nicht, wie manchen Leuten immer alles "zu trocken" sein kann (zB. Reis + Gemüse o.ä.) Wie seht ihr das?

Auch hierzu gabs wieder gemischten Salat (v.a. Kopfsalat + Radicchio); mit Thymian-Zitrone-Öl, was man sehr stark herausgeschmeckt hat! Den Auflauf fand ich insgesamt ok, zu meinen Lieblingsgerichten würde ich ihn aber nicht zählen. Dafür war er leider etwas einseitig, d.h. sehr kohllastig!
Meine Eltern wollten gerne nochmal grillen, weshalb ich mir auch hierfür etwas überlegt hatte. Um noch ein Rezept auszuprobieren, habe ich mir einen Nudelsalat vorgenommen. Den hab ich bestimmt schon 2 Jahre in meinen Lesezeichen warten lassen... Ans Dressing hab ich mich nicht 100%ig gehalten, habe Vollkorn-Penne verwendet und noch ein paar Lauchzwiebeln hinzugefügt.


Besonders mit den getrockneten Tomaten hat der mir echt gut geschmeckt! Von Feta habe ich so langsam aber ein bisschen die Nase voll; in letzter Zeit packt den sogar meine Mutter ständig in irgendeinen Salat - wobei sie den früher gar nicht mochte! Für den Grill gabs übrigens Spieße (restliche Champignons, Paprika, Zwiebel + Haloumi) und Maiskolben.

Da meine letzte Kartoffelsuppe wirklich gut angekommen ist, habe ich die doch direkt nochmal gekocht:

Zusammen mit etwas Lauch, Sellerie und Zwiebel wurde das wieder eine ziemlich dickflüssige Konsistenz (so gewollt). Ich wurde erst ein bisschen komisch angeguckt, als ich mir die grünen Bohnen auf/in die Suppe gelegt habe aber dann wurde das auch von allen Anwesenden einfach mal ausgetestet.
Dazu gabs außerdem noch selbstgemachte Croutons (in etwas Knoblauchöl gebraten) und mal wieder gemischten Salat (dieses Mal nicht von mir, weshalb ich den hier mal außen vor lasse)

So richtig gefreut habe ich mich auf die Lasagne mit Linsen-Bolognese! Kochtechnisch natürlich gar nicht so wenig Aufwand aber es sollte sich lohnen :)


Die Bolognese habe ich fast wie beschrieben gekocht; bloß beim Sellerie habe ich nur ein paar TK-Reste genommen (war wohl eher etwas weniger als angegeben). Beim Spinat war es ähnlich - etwas weniger und in TK-Form; den Mozzarella habe ich komplett weggelassen. Ich finde, dass bei so einem Gericht obenauf schon mehr als genug Käse vorhanden ist und man das nicht unbedingt noch zwischen den diversen Schichten braucht!
Ein bisschen seltsam fand ich die Anweisung, die komplette Bechamelsoße über die geschichtete Lasagne zu geben, weshalb ich das so auch nicht gemacht habe...


Ich hab so geschichtet: Lasagneblätter, Bolognese, Tomatenscheiben (wir hatten noch viele da), Spinat-Pilze-Gemisch, Bechamelsoße und das ganze wieder von vorne. Bei mir sind es übrigens mind. drei Schichten geworden; statt Parmesan habe ich Gouda verwendet.
Ja, das waren mal wieder viele Abänderungen aber davon lebt so ein Rezept doch auch irgendwie oder? Immer nur stumpf nachkochen finde ich einfach etwas langweilig und auch nicht wirklich praktisch.
Geschmacklich war ich schwer begeistert!! Überraschenderweise hat man den (wenigen) Sellerie doch sehr herausgeschmeckt, was für mich aber gar nicht schlimm war. O-Ton meiner Mutter: "Das schmeckt ja nach Gemüsesuppe" :D


Naja gut, ich fands allerdings super und Gemüselasagne soll für mich auch nach Gemüse schmecken.
Den Salat dazu gabs an dem Tag mit Feigen und Honigmelone getoppt (wobei ich wahrscheinlich 3/4 des Obstes gegessen habe...).
Als letztes Gericht gab es bei uns was ganz Klassiches: gefüllte Zucchini. Meine Oma hatte uns dafür eine riesige Zucchini geliefert, die verarbeitet werden wollte. Ein Rezept habe ich hier dann allerdings nicht benutzt, da ich quasi eins im Kopf hatte ;)
Für alle drei hat dann auch tatsächlich eine halbe Zucchini gereicht....:


Für die Füllung habe ich Zwiebeln, Knoblauch, gewürfelte Möhren und das Zucchini-Innere mit zerbröseltem Räuchertofu angebraten. Währrenddessen habe ich noch eine Portion Bulgur gekocht und anschließend mit in die Pfanne gegeben. Dazu kamen dann noch passierte Tomaten und diverse Gewürze und anschließend fing dann auch die "Spachtelarbeit" an...
Es war wirklich schwer, die ganze Menge auf die Zucchini aufzutürmen - einen letzten Rest habe ich dann einfach mal vorab so getestet :P Gouda hatte ich leider etwas zuviel gerieben; eigentlich versuche ich beim Überbacken immer, nicht Unmengen an Käse zu verwenden!
Drei mal dürft ihr raten, was es dazu gab:


Mal wieder ein von meiner Mutter kreirter Salat... (wir teilen uns das manchmal so auf, weil ich sonst z.T. doch etwas überfordert wäre. Ich versuche nämlich immer alles gleichzeitig zu koordinieren, damit wir zu einer bestimmten Uhrzeit essen können und darin bin ich noch nicht so wirklich geübt...) Neben Kopfsalat und Rucola mit Sonnenblumenkernen, Gurke & Birne :)

Für kommende Woche habe ich übrigens erstmals ein selbstgemachtes Pesto sowie vegetarische Burger eingeplant. Wollen wir doch mal sehen, was daraus wird ;)

Kommentare:

  1. Sieht alles total gut aus! Wenn auch ziemlich käselastig :D
    Bei uns gibt's heute auch Kartoffelsuppe :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja das stimmt schon ;) Ich bin im Moment einfach scharf darauf, den Ofen regelmäßig zu nutzen... Und wenn ich dann noch damit anfangen würde das überbacken wegzulassen würden meine Eltern mich endgültig aus der Küche schmeißen :P diverse andere Kommentare durfte ich mir schon anhören... Heute gabs aber nur ganz schlicht gebackenen Kürbis aus dem Ofen - den außer mir kaum jemand angerührt hat... LG & gute Hunger ;)

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...