Sonntag, 5. Oktober 2014

September-Kochexperimente Teil 2

Ich hoffe ihr hattet alle eine schöne erste Oktoberwoche. Ich bin mittlerweile zurück aus dem Urlaub und kann euch heute noch einige leckere Rezeptideen zeigen, bevor es morgen schon wieder mit der Uni losgeht...

Richtig gefreut habe ich mich darauf, endlich mal Butternusskürbis auszuprobieren. Ehrlich gesagt habe ich bisher nur Erfahrungen mit Hokkaido gemacht - und auch den esse ich erst seit 1-2 Jahren...

Beim Kauf wusste ich noch nicht wirklich, was ich damit kochen soll. Ich war mir aber sicher, dass es ansonsten ewig dauert, bis ich mal dran denke und ein geeignetes Rezept heraus suche und ihn dann ja auch schließlich noch irgendwo bekommen muss ;) Daher hab ich ihn einfach mal mitgenommen, und das war eine suuuuuper Entscheidung.


Das sieht doch schon aus als hätte es sich gelohnt :) Eine komplette Neuerfahrung war für mich ein süßes Kürbisgericht, hier Kürbis-Pancakes. Die Menge habe ich halbiert (dieses eine Mal habe ich nur für mich gekocht), den Zucker durch Stevia ersetzt und dann lediglich noch ein paar Schokotropfen hinzugegeben (wollte austesten ob diese backfest sind - sind sie leider nicht...).
Bei mir war der Teig übrigens recht fest, daher musste ich noch etwas Wasser und/oder Sojamilch (?) zugeben... Das Ausbacken hat dann aber perfekt funktioniert:


Mit etwas Zimt und Zucker waren sie lauwarm ein echter Traum. In den Kommentaren/ Bewertungen hatte ich vorher schon viele Lobeshymnen gelesen und hatte daher ganz schön hohe Erwartungen. Diese wurden aber komplett erfüllt; ich bekomme gerade schon wieder Lust auf so eine Portion + Apfelmus :) Von mir gibts also eine absolute Empfehlung dieses tollen Rezeptes!!!

Für mein erstes eigenes Pesto habe ich seeeehr verschiedene Rezepte gefunden.. Das Verhältnis der einzelnen Zutaten war wirklich jeweils immer komplett anders, weshalb ich das letztendlich vernachlässigt habe und einfach nach Gefühl gemixt habe:


Das waren so die Hauptzutaten, die ich verwendet habe. Letztendlich leider etwas wenig Basilikum, das weiß ich fürs nächste Mal... Die Zutaten habe ich mit einem Stabmixer vermischt. 100%ig "smooth" ist es damit leider nicht geworden, dafür hatte ich einfach mengenmäßig zu wenig!


Ich muss leider sagen, dass mir das Pesto nicht sonderlich gut gelungen ist. Bis auf das Olivenöl habe ich da nicht viel herausgeschmeckt, da muss ich wohl noch etwas herumprobieren.
Geplant waren übrigens ganz einfach Nudeln mit Pesto; dazu habe ich noch Zwiebeln und etwas Räuchertofu angebraten. Zusammen mit (Dinkel-)Vollkorn-Bandnudeln ergab das eine ganz schön riesige Pfanne:


Der Rest vom Kürbis wollte aber auch noch verarbeitet werden, weshalb ich noch ganz simple gebackene Kürbisspalten gemacht habe. Diese waren recht scharf gewürzt, was aber sehr gut zu dem weichen Kürbisfleisch gepasst hat.
Alles zusammen mochte ich dann doch ganz gerne, ein bisschen mehr Basilikumgeschmack hätte aber nicht geschadet!


Dazu gabs übrigens noch einen Rotkohl- und eine Blattsalat von meiner Mutter.

Meine letzten selbstgemachten Veggie-Burger sind schon eine halbe Ewigkeit her... Dieses Rezept hier hat mich allerdings sehr angesprochen, weil es so unkompliziert aussah.


Viel habe ich dem auch nicht mehr hinzuzufügen. Die Masse ist komplett vegan und super schnell gemacht. Und durch die Bohnen halten die Burger auch recht gut zusammen (natürlich sollte man die Zwiebeln recht fein hacken). Die Konsistenz kann man perfekt durch die Menge an Haferflocken variieren
Ganz typische Burgerbrötchen mag ich gar nicht, aber meine Liebe zu Toastbrötchen habe ich ja schon mehrfach mit euch geteilt. Auch hier kann man die super verwenden!


Als Topping gab es ganz typische Salatzutaten und jede Menge Soßen... Ich mag es da aber eigentlich ganz klassisch: Ketchup und evtl. ein bisschen Senf reichen mir vollkommen!
Natürlich schmecken diese Burger nicht 1:1 wie Hackfleisch-Burger, aber ich persönlich fand sie zB. viel besser. Und selbst meine Mutter meinte, dass es doch hauptsächlich um die Zusammenstellung, die Soßen usw. geht...


Obwohl die Burger, besonders mit den Vollkornbrötchen wirklich sehr sättigend sind, konnte ich mir eine zweite Portion nicht verkneifen. Die Patties sind einfach super lecker - vorausgesetzt ihr mögt Kidneybohnen ;) Am nächsten Tag konnte man sie auch erneut ganz gut in der Mikrowelle aufwärmen, wobei sie natürlich frisch deutlich besser schmecken!

Pfannkuchen gabs auch nochmal, nach einem für mich doch recht innovativen Rezept. Gesehen habe ich das bei Sebastian von ruhrpottvlog auf Youtube. Ohne zugesetzten Zucker, mit Vollkornmehl und selbst als Flüssigkeit wird hier lediglich Wasser verwendet!
Sehr schade fand ich jedoch, dass keine Angabe zu finden war, für wieviele Pfannkuchen/ Personen die Mengenangabe nun gelten soll.... Ich habe mich theoretisch für die 1,5fache Menge entschieden, dabei aber wohl ein bisschen was falsch gemacht, was ich allerdings erst nachher festgestellt habe.


Den Pfannkuchen an sich hat das keinen Abbruch getan, ich kann dadurch jetzt nicht 100%ig das Originalrezept beurteilen... Soweit ich mich erinnere habe ich nur die ersten drei Zutaten umgerechnet und dann nach den dortigen Angaben verfahren. Habe mich da schon gewundert, dass der Teig recht fest ist und noch etwas Wasser hinzugefügt.
Das Pürieren der Datteln hat trotz nur sehr kurzer Einweichzeit bei mir super geklappt (habe heißes Wasser verwendet), Stückchen waren keine mehr zu erkennen. Auch das "quellen lassen" musste aus Zeitgründen ausfallen.... Geschmacklich waren diese Pfannkuchen einfach nur klasse! Auch meine Mutter war richtig begeistert ("ohne Eier? und ohne Zucker????"), wie gut sie doch geworden sind.
Bei uns waren es nachher 5-6 dickere Pfannkuchen (nicht so crêpe-mäßig), mit den richtigen Mengen wären sie vielleicht noch etwas besser in der Pfanne zerlaufen... Probiert das Rezept unbedingt mal aus, einfach lecker!

Ein letztes Gericht habe ich noch für euch; besonders optisch ein absoluter Hingucker. Ehrlich gesagt haben mich diese gefüllten Auberginenröllchen auch hauptsächlich deshalb angesprochen ;)


Ich habe mich dabei relativ nah ans Rezept gehalten, was doch recht viel Arbeit war (das Aufrollen hat aber überraschend gut geklappt). Jedenfalls viele einzelnen Schritte... Basilikum gabs allerdings bei mir keinen und den Mozzarella habe ich auf 2 Kugeln reduziert! Bei der Soße habe ich noch die Auberginen-Endscheiben verarbeitet und es mir mit Dosentomaten etwas leichter gemacht - Wein gabs auch keinen.
Dazu gabs bei uns Möhrensalat und Balsamico-Röstkartoffeln, eine etwas andere Art gebratener Pellkartoffeln. Dabei habe ich allerdings die Mengenverhältnisse eher wenig beachtet und statt frischem leider bloß getrockneten Basilikum verwendet (seit dem Pesto sieht es an der Basilikumfront leider mau aus...)


Diese Kartoffeln hatte ich vor.... bestimmt 1-2 Jahren schonmal gemacht und hatte sie sehr lecker in Erinnerung. Balsamico ist einfach total mein Fall ♥ Ist vielleicht etwas ungewöhnlich (meiner Mutter war es etwas zu viel des Guten), aber meiner Meinung nach schmeckts super!
Zu den Auberginenröllchen... Ich hätte mir schon vorher denken können, dass eine komplett-Mozzarella-Füllung nicht so das Wahre ist. Das war wirklich VIEL zu viel Käse und ohne Beilagen wäre man davon sicherlich nicht satt geworden.... So viel konnte ich jedenfalls nicht davon essen, ohne dass mir schlecht wird ;) Parmesan ist auch nicht so 100% mein Fall und den schmeckt man nun mal stark heraus. Insgesamt also eine ganz gute Idee, an der Füllung werde ich aber demnächst nochmal tüfteln müssen!!!

Was habt ihr denn in letzter Zeit so in der Küche gezaubert? Wünsche euch schon mal einen wundervollen Wochenstart!!!

Kommentare:

  1. butternut ist immer superlecker, ich hab noch nie was mit kürbis gegessen, was mir nicht geschmeckt hätte... püree, suppe, auflauf *yummie*

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    1. Aaaah, wo du gerade Auflauf sagst... Ich habe ja wohle schonmal Kürbis in süß gegessen, das Kürbis-Crumble hab ich doch sogar hier veröffentlicht :D
      Da hast du Recht, das war bei mir bisher auch nie der Fall.. Und heute hab ich schon wieder super günstig einen großen Butternut ergattern können ♥

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    2. Und was ich zu den Pancakes vergessen habe zu sagen... In der Kommentaren bei chefkoch wurde auch mehrmals gesagt, dass man das Rezept auch super veganisieren kann (Eiersatz, Sojamehl o.ä.)! Werd ich dann am Wochenende evtl. mal austesten :)

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  2. Deine Essens-Zusammenfassungen sehen immer so gut aus. Ist genau nach meinem Geschmack. :)

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