Donnerstag, 19. Februar 2015

Rezeptidee: Schoko-Kokos-Kuchen

Wie verpeilt kann man eigentlich sein? Ich musste gestern tatsächlich feststellen, dass ich das Rezept so ähnlich schon mal hier gezeigt habe...

"Damals" habe ich die Zutaten aber etwas erweitert; das Ergebnis war eher matschig und in sich zusammen gefallen... Da der Kuchen im Original aber viel besser gelingt und ich ihn als (theoretisch) vegane Alternative sehr empfehlen kann, habe ich die perfekte Rechtfertigung für den folgenden Post gefunden kommt jetzt doch noch mal ein zweiter Post dazu ;) Theoretisch deshalb, weil ich herkömmliche Pflanzenmargarine verwendet habe, lässt sich aber problemlos abwandeln!


Hintergrund ist übrigens, dass ich bei meinen Freund zu Besuch war und er spontan mit der Backidee um die Ecke kam. Wenn ich selbst koche oder backe, verzichte ich allerdings größtenteils auf Eier und verwende höchstens die "glücklichen Eier" von meiner Oma. (Dass das nicht die Lösung des Problems ist, ist mir durchaus bewusst; dennoch meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung.) Nunja und sooo kamen wir auf diesen veganen Kuchen, den ich sogar erst über ihn kennen gelernt habe ;)

Das Ursprungsrezept stammt mal wieder von Chefkoch, ist aber auch etwas variabel. Ich finde es immer klasse, wenn die Zutaten nicht so fest angegeben sind und man sich auch ein wenig nach den persönlichen Vorlieben richten kann oder danach, was sich noch so zusammenkratzen lässt :P. Neben ein paar restlichen gemahlenen Mandeln haben wir hauptsächlich Kokosflocken verwendet.
Die geraspelte Möhre durfte natürlich nicht fehlen - hier würde ich aber unbedingt zu einer möglichst feinen Reibe tendieren; damit das nicht ganz so dominant ist. Eine Alternative wäre hier sicher auch geriebener Apfel, ihr braucht euch aber eigentlich keine Gedanken um komischen Beigeschmack o.ä. machen!


Anders als beim letzten Mal war der Teig sogar noch etwas zu fest, also je nachdem könntet ihr noch etwas mehr Flüssigkeit benötigen. Die Messerspitze Zimt könnt ihr natürlich auch nach Belieben vergrößern :D Achja, ich habe Vollkorn- und helles Weizenmehl 1:1 gemischt (daran könnte es natürlich auch gelegen haben...) und den Zucker etwas reduziert.
In weiser Voraussicht, denn zum Schluss kam noch Zartbitterkuvertüre darüber; ich glaube das waren so 150g.

Das Ergebnis war superlecker; zum Glück nicht so matschig wie zuletzt, aber besonders innen schön saftig. Der Teig hat ziemlich gut zusammen gehalten, aber es ist doch auch mal der ein oder andere Teil abgebröckelt. Letztendlich kommt es mir aber hauptsächlich auf den Geschmack an (yummy!) und ich kann mir gut vorstellen, dass das an dem großen Anteil Kokosflocken liegt. Die merkt man auch sehr deutlich heraus; falls ihr das nicht mögt, könnt ihr da aber ja ganz leicht ausweichen.

Ich habe seit dem Auszug leider nur noch selten die Gelegenheit, so richtig zu backen... Und ich merke auch, dass ich häufiger altbewährte Rezepte nachbacke und weniger herumprobiere. Eigentlich ziemlich schade!

Deswegen: Lasst mir gerne mal eure Rezeptempfehlungen da; bei dunkler Schokolade bin ich sowieso direkt dabei ;)

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