Mittwoch, 21. September 2016

Rheinsteig Etappe 05

Ich war viel zu lange nicht mehr Wandern... Jetzt in meiner freien Zeit und diesem wundervollen Spätsommer konnte ich es daher kaum erwarten!

Meine Tour startete da, wo die letzte geendet hat: Bad Hönningen. Genau genommen hatte ich mir sogar in den Kopf gesetzt, das letzte Stück der vierten Etappe noch mitzunehmen, da ich beim letzten Mal zu früh abgestiegen war..


Also bin ich bei Schloss Arenfels aufgestiegen, bis ich wieder auf dem Rheinsteig gelandet bin. Aber; dieses Stück hätte ich mir wirklich sparen können. Die Etappen gingen nicht so direkt ineinander über, sodass ich auf der anderen Seite der Stadt wieder absteigen konnte. Das hatte ich also richtig gelohnt.


Dann bin ich erst mal eine Weile weiter gewandert ohne viele Bilder zu machen. Ich muss sagen, dass es im ersten Abschnitt kaum besonders sehenswerte Aussichten gibt. Da war ich leider schon ein bisschen enttäuscht.


Übrigens habe ich auch kaum andere Wanderer getroffen, was wohl daran lag, dass ich unter der Woche unterwegs war.
Das erste Highlight für mich war dann die Rheinbrohler Ley. Ein klasse Aussichtspunkt und es gibt auch eine Hütte, sodass man vor der Sonne geschützt Pause machen konnte.

Ausblick von der Rheinbrohler Ley
Das war wirklich nötig, da es knapp 30 Grad an diesem Tag waren... Sportlich gesehen war das bisher auch die schwierigste Wanderung für mich! Ich hab sehr häufig Pausen gebraucht und mich auch nicht vor längeren Pause gescheut.
Die Hütte kann man auch später vom Weg aus noch sehen:


Danach folgte erstmal ein schöner erholsamer Abstieg durch den Wald. Mein nächstes Ziel war die Burgruine Hammerstein, wobei die nicht direkt am Weg liegt. Die Burgruine ist nicht sehr sehenswert, aber für den Abstecher wird man wieder mit einem tollen Ausblick belohnt.

Ausblick von der Burgruine Hammerstein
Kurze Zeit später bin ich an den Punkt gelangt, wo ich schon mal mit dem Fahrrad unterwegs war. Ganz oben kann man noch die Burgruine sehen:


Hier war es mit der Hitze wirklich grenzwertig. Da habe ich z.T. Pause im Schatten den einzelnen Strommäste gemacht :D
Allerdings finde ich, dass hier das schönste Stück der ganzen Etappe beginnt. Und das war ziemlich schade, da ich zu dem Zeitpunkt schon relativ k.o. war und es nicht mehr 100%ig genießen konnte.


Ich würde daher empfehlen, die Tour von Leutesdorf aus (Süd-Nord) zu gehen!
Hier wandert man quasi über/zwischen den Weinbergen ♥ Allerdings auch nahe bei Straßen und Bahngleisen, was mich hier aber nicht gestört hat.


Dann habe ich eine schöne Stelle für eine längere Pause gefunden - Erholung muss sein ;) Ich dachte auch es wäre nicht mehr all zu weit...
Jedenfalls ging es dann weiter entlang des "Streuobstwiesen-Lehrpfads". Hier sind am Rand auch eine Reihe von Kunstobjekten ausgestellt. 


Ich musste ich mich dann aber doch beeilen, um noch rechtzeitig meinen Zug zu kriegen, weshalb ich die letzten Kilometer eher gerast bin :D

Blick über Leutesdorf
Ein paar letzte Fotos und dann musste ich nur noch den Bahnhof finden...


Liebe Grüße :)

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