Dienstag, 11. Oktober 2016

Ausgelesen im August & September

Und schon ist der Oktober und damit der Herbst voll und ganz angekommen. Damit wird es allerhöchste Zeit für einen weiteren Lesemonat.

Dass der im letzten Monat wieder ausgeblieben ist, liegt daran, dass ich im August nur ein einziges Buch geschafft habe: Harry Potter und der Halbblutprinz.


Ein tolles Buch! Langsam erfährt man auch mal etwas über Voldemort und merkt, dass es immer ernster wird. Teil 6 ist natürlich auch ziemlich traurig, aber dennoch freue ich mich sehr auf den letzten Teil und vergebe volle 5 Sterne!

Danach habe ich mich an einen Thriller begeben und zwar Zwillingsbrut von Lisa Jackson. Ich hatte am Anfang z.T. Probleme, mit den Namen klar zu kommen. Das waren mir zu viele auf einmal und durch die wechselnden Perspektiven sowie die Tatsache, dass zwischen Vor- und Nachnamen gewechselt wurde, bin ich nicht ganz mitgekommen.


Größtenteils fand ich die Story aber ziemlich gut, definitiv spannend! Merkwürdig war es allerdings, dass die Detectives in den Ermittlungen so eine geringe Rolle gespielt haben, jedenfalls wurde ich Buch nicht viel von ihrer Arbeit berichtet, und das ist doch erst mal sehr ungewohnt. Ich habe es außerdem selten erlebt, dass der Täter so anonym behandelt wird. Dadurch ist mir auch das Motiv bis zum letzten Kapitel nicht wirklich klar geworden. Darauf hätte man stärker eingehen können, denn am Ende ging dann alles etwas schnell. Es wurden plötzlich lauter Personen einbezogen, die die ganze Zeit über nur eine kleine Nebenrolle hatten etc.


Es klingt wahrscheinlich schlimmer, als ich es letztendlich fand ;) Ich glaube, ich gehe immer intensiver auf meine Kritikpunkte ein, weil ich die genauer in Worte fassen kann als die Pluspunkte. Trotz der vielen Kritik gibt es von mir 3,5 von 5 Sternen, denn mein Gesamteindruck war schlussendlich ganz gut.

An das nächste Buch bin ich mal wieder relativ zufällig gekommen. Alles was ich muss ist weg von Maren Elbrechtz habe ich spontan aus einem Bücherschrank mitgenommen.


Zunächst habe ich mich gefragt, woher die Autorin ihre Infos zum Thema Burnout hat. Ich stelle es mir schwierig vor, darüber zu schreiben, wenn man keine persönlichen Erfahrungen hat... Deshalb fällt es mir auch so schwer, darüber zu urteilen.
Grundsätzlich finde ich es sehr interessant, mal einen genaueren Einblick ins Burnout-Syndrom zu bekommen. Wobei das wahrscheinlich nicht für jeden Betroffenen GENAU SO aussieht, das ist klar.


Ich hatte jedenfalls das Gefühl (nur meine Einschätzung, wie gesagt ist das wohl sehr individuell), dass das Thema größtenteils ein bisschen zu locker behandelt wurde. Die ersten paar Kapitel waren ziemlich ernst, aber es war zum großen Teil sehr "lustig" geschrieben. Ich musste hin und wieder wirklich schmunzeln und ganz so locker flockig stelle ich mir ein Burnout dann doch nicht vor.
Am meisten gestört hat mich inhaltlich aber die "innere Stimme". Die tauchte irgendwann ganz plötzlich auf und die Unterhaltungen lasen sich ziemlich komisch. Es hat für mich einfach so von der Art nicht rein gepasst.


Übrigens ist das Buch eine Fortsetzung zu einem vorherigen Roman. Kein absolut unabdingbares Vorwissen, aber an ein paar Stellen hätte die Vorgeschichte wahrscheinlich etwas mehr Licht ins Dunkel gebracht ;) Insgesamt bin ich bei diesem Buch sehr unschlüssig, ob es nun mehr Unterhaltungsliteratur sein soll, oder doch in Richtung Erfahrungsbericht geht und mich konnte es irgendwie nicht ganz zufrieden stellen. Daher bekommt es von mir leider nur 2 Sterne.

Ausnahmsweise habe ich dann parallel gelesen und zwar weil ich für ein paar Tage den Kindle meiner Mutter zur Verfügung hatte. Ich hab mich für Die Tribute von Panem - Flammender Zorn entschieden, da ich die Trilogie nun endlich beenden wollte.


Wie schon die vorherigen Teile konnte mich das Buch richtig mitreißen. Ich konnte mich "zum Glück" nicht mehr an den Film erinnern, weshalb die Geschichte für mich sozusagen neu war und ich nicht alles schon vorhersehen konnte. Das Ende fand ich klasse und das ist für mich immer ein riesiger Pluspunkt. Ein weiteres 5 Sterne - Buch und falls ihr die Trilogie nicht ohnehin schon gelesen habt, kann ich sie nur empfehlen!

Das letzte Septemberbuch war The Circle von Dave Eggers, welches ich aus dem Bücherregal meines Bruders gemopst hatte. Das Cover kam mir direkt so bekannt vor, denn ich hatte zuvor in der Onlinewelt schon viel davon gehört.


Ich hatte lange kein englisches Buch mehr gelesen, aber das ging wirklich gut. Das besondere an der Geschichte ist, dass das zentrale Thema, um das sich die Welt dreht, irgendwie utopisch ist, aber doch nicht soooo weit her geholt. Man versetzt sich dadurch automatisch selbst in diese fiktive Welt. Ich fand es faszinierend, aber gleichzeitig auch beängstigend.


Auf jeden Fall regt es sehr zum Nachdenken an. Ich habe mich ständig gefragt, wie das Buch wohl ausgeht und mir das Ende irgendwie spektakulärer vorgestellt. Man hätte es, wie ich finde, auch noch etwas weiter ausführen können, aber vilt. war es auch so knapp und relativ offen beabsichtigt. Es lohnt sich definitiv mal einen Blick rein zu werfen; ich gebe 4 Sterne.

Was sind eure Buchtops oder -flops der letzten Zeit?

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